Weltgebetstag 2020: „Steh auf und geh!“

Mit den Bibelversen von der Heilung des Gelähmten aus dem Johannesevangelium 5,2–9a laden Frauen aus Simbabwe zum Weltgebetstag ein. Sie geben damit einen Anstoß, Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung zu erkennen und zu gehen.

Die Künstlerin Nonhlanhla Mathe hat das Titelbild zum Weltgebetstags-Motto „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“ gestaltet. Es zeigt das gesellschaftliche Leben in Simbabwe: den Übergang von einer dunklen, schwierigen Vergangenheit in eine vielversprechende Zukunft.

Die Situation in dem krisengeplagten Land im südlichen Afrika ist alles andere als gut. Überteuerte Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation sind für sie Alltag und nur einige der Schwierigkeiten, die sie zu bewältigen haben. Die Gründe für den Zusammenbruch der Wirtschaft sind jahrelange Korruption und Misswirtschaft und vom Internationalen Währungsfonds auferlegte, aber verfehlte Reformen. Dass Menschen in Simbabwe aufstehen und für ihre Rechte kämpfen, ist nicht neu. Viele Jahre kämpfte die Bevölkerung für die Unabhängigkeit von Großbritannien, bis sie das Ziel 1980 erreichte. Noch heute sind Frauen benachteiligt. Die Frauen aus Simbabwe haben verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt, und nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen.

 

Wir laden alle Frauen und Männer herzlich ein:

Feier zum Weltgebetstag
Freitag, 6. März 2020, 17 Uhr, Gemeindezentrum Chopinstraße 42

mit Informationen in Wort und Bild über Land und Menschen,
landestypischen kulinarischen Kostproben und musikalischer Umrahmung durch den Gospelchor