Diesmal führte uns der alljährliche Gemeindeausflug am Pfingstmontag nach Augustusburg in eines der beliebtesten Naherholungsgebiete der Chemnitzer Region. Pünktlich um 9 Uhr startete der fast vollbesetzte Bus am Gemeindehaus. Nach knapp halbstündiger Fahrt und einem steilen Anstieg kamen wir an der Augustusburger Stadtkirche an, wo uns ein abwechslungsreicher Freiluftgottesdienst erwartete. Auch für die Kinder hatte sich die örtliche Gemeindepädagogin ein schönes Programm einfallen lassen. Nur wenige Meter waren von der Kirche bis zum Schloss zu gehen, das den nächsten Programmpunkt bildete. Es wurde von 1568 bis 1572 unter Kurfürst August, dem Urururgroßvater Augusts des Starken, als Jagdschloss im Stil der Renaissance errichtet. Entsprechend seiner Bestimmung sind viele der erhalten gebliebenen Räumlichkeiten mit Jagdmotiven und -trophäen ausgestaltet und geschmückt. Zunächst stand jedoch das Mittagessen in der Schlossgaststätte an, das schnell serviert war und sehr gut schmeckte. Gut gestärkt konnten wir an einer Führung durch die Schlosskirche teilnehmen, die unter anderem ein Altargemälde von Lucas Cranach d. J. zu bieten hat, auf dem die kurfürstliche Familie prunkvoll in Szene gesetzt ist. An die Ausführungen zur Geschichte der Kirche schloss sich ein kleines aber feines Orgelkonzert, u.a. mit Werken von Tschaikowski und Bach sowie einem Medley moderner Stücke, an.

Kaffee und Kuchen lockten uns abschließend wieder vom Schellenberg herab. Im Panoramarestaurant auf Rosts Wiesen klang der erlebnisreiche Tag aus. Die Kinder hatten auf dem dortigen Abenteuerspielplatz und bei rasanten Abfahrten auf der Sommerrodelbahn viel Spaß. So bleibt an dieser Stelle noch dem Organisationsteam Sigrid und Jörg Schmidtke und Heike Klaus ganz herzlich für die Vorbereitung zu danken!
Marian Bertz