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Gemeindebrief Juli/August/September 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz
und lege einen neuen Geist in euch.
Hesekiel 36,26 (Jahreslosung)

Gemeindebrief Fürbitten

Fürbitten

Wir denken an die Verstorbenen:

Leonore Beckert geb. Lorenz, 88 Jahre
Ursula Wittig geb. Kittler, 86 Jahre

Jesus Christus spricht:
Wie mich der Vater geliebt hat,
so habe ich euch geliebt.
Bleibt in meiner Liebe!

Johannes 15,9
(Monatsspruch März)

Gemeindebrief Kapptitol/Information

Das Kappitol-Team lädt wieder zum Filmabend ins Gemeindehaus ein. Passend zum Film gibt es ein Begrüßungsgetränk und die Möglichkeit zu einem kleinen Snack.

Fr., 18. März, 20 Uhr

Der Film zeigt die anrührende Liebesgeschichte zweier junger Menschen. Sie begegnen sich in einer kirchlichen Selbsthilfegruppe für schwerkranke Jugendliche und ver-bringen fortan jede freie Minute gemeinsam. Mit Humor und Ironie philosophieren sie über das Leben und den Tod. Der Film glänzt mit entwaffnendem Witz, großer Offenheit und Authentizität.

Von April bis August ist „Kappitol“-Pause.
Den nächsten Film zeigen wir am 23. September.

Information aus dem Kirchenvorstand

Wir haben zwei freie Garagen an der Michaelstraße zu vermieten. Der monatliche Mietzins beträgt 25 €. Interessenten möchten sich bitte schriftlich an das Pfarramt bzw. an den Kirchenvorstand wenden.

Gemeindebrief Ephorales

Chemnitzer Friedenstag am 5. März

Zum Gedenken an den 71. Jahrestag der Bombardierung
der Stadt wird zu zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen eingeladen:
17 Uhr Friedenswege von verschiedenen Kirchen aus
18 Uhr „Gemeinsam in fremder Heimat“ – Kundgebung auf dem Neumarkt
20 Uhr Friedensgottesdienst in der St. Jakobikirche
Alle Veranstaltungen unter: www.chemnitzer-friedenstag.de

Ökumenischer Jugendkreuzweg der Jugend
„Wo bist du?“, 18. März, 18–21 Uhr

Am 18. März findet wieder der Ökumenische Jugendkreuzweg in Chemnitz statt. Jugendliche aus verschiedenen Gemeinden und Konfessionen machen sich gemeinsam auf den Weg und gestalten einige Stationen, um sich an den Weg zu erinnern, den Jesus bis zum Kreuz gegangen ist. Anschließend wird herzlich zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

Start: 18 Uhr, Räume der Heilsarmee, Arno-Schreiter-Straße 85/87
Ende: Kath. Gemeinde St. Franziskus, An der Kolonie 8i

 

Deutscher Evangelischer Posaunentag Dresden
3.–5. Juni 2016

 Unter dem Motto „Luft nach oben“ findet der gesamtdeutsche Posaunentag in Dresden statt – eine großartige Kulisse für drei Tage Flächengold – ob zur Serenade am Elbufer, zu den verschiedenen Angeboten rund um die Frauenkirche oder zum Abschlussgottesdienst im Stadion. Mit dem Anmeldeschluss steht es fest: 22.429 Teilnehmer/-innen machen den Posaunentag zum mit Abstand größten Posaunenchortreffen der Welt. Von unserem Posaunenchor werden 7 Teilnehmer dieses einmalige Ereignis zum Lobe unseres Gottes erleben und mitgestalten dürfen.

Ca. 7000 Gäste werden den Abschlussgottesdienst im Dresdner Stadion miterleben können, dazu sind Eintrittskarten erforderlich. Wer also am
5. Juni 2016 zum Gottesdienst in Dresden dabei sein will, möge sich rechtzeitig im Pfarramt oder bei Herrn Hufnagl (Tel. 362883) melden.

Informationen sind auch im Internet unter www.dept2016.de zu finden.

Gemeindebrief Gemeinde unterwegs

„Jung und Alt“ gemeinsam auf dem Jakobsweg 

Wir treffen uns am Pfingstmontag, dem 16. Mai um 9.50 Uhr am Gemeindehaus in der Chopinstraße 42. Um 10 Uhr startet unser Bus in Richtung Wasserschloss Klaffenbach. Dort beginnt eine kleine Wanderung entlang des Sächsischen Jakobsweges nach Adorf.

Nach ca. 2,5 km werden wir unser Ziel, die Adorfer Kirche, erreichen, in der wir 12 Uhr zu einer Pfingstandacht und einer Kirchenbesichtigung eingeladen sind.  Wer nicht mitwandern kann oder möchte, hat die Gelegenheit, mit unserem Bus direkt bis zur Adorfer Kirche zu fahren.

Mittagessen werden wir ab 13 Uhr im Gasthof Adorf, der sich unweit der Kirche befindet. Bitte geben Sie bei Anmeldung Ihre Speisewünsche ab:

Großer Salatteller mit Putenstreifen 6,50 €
Gulasch mit Rotkohl und Knödel 7,00 €
Rinderzunge mit Gemüse und Kartoffeln 8,50 €
Schnitzel mit Champignon, Gemüse und Pommes 8,00 €
Putensteak mit Schinken/Ananas/Käse, Gemüse, Kroketten 8,50 €
Gebackene Champignonköpfe mit Bratkartoffeln, Salat 7,80 €
Zanderfilet in Eihülle mit Broccoli und Kartoffeln 10,00 €

Im Anschluss fährt uns der Bus zur „Morgensonne“ Jahnsdorf. Dort wollen wir bei hoffentlich gutem Pfingstwetter im Freien gemütlich Kaffeetrinken oder Eis essen. Unser Bus wird gegen 17 Uhr wieder am Gemeindehaus sein. Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 4. Mai im Pfarramt an.

In der Hoffnung auf einen schönen gemeinsamen Pfingstmontag grüßt Sie – auch im Namen von Steffen Mehnert, Rainer Franz und Jürgen Sieber –ganz herzlich Sigrid Schmidtke.

Gemeindebrief Musikalisches

Meditation des Tanzes

 „Mich in die Erde verwurzeln,
mich gründen, in die Tiefe gehen
Den Himmel umarmen,
im Wind stehen und weit sein,
sehnsüchtig bereit und offen.
Wurzeln und Wind, Tiefe und Weite
und der Tanz beginnt …“
Andrea Schwarz

Alle sind herzlich zum Tanznachmittag eingeladen, die Freude an der Bewegung haben und diese als Ausdruck von Gebet, Besinnung und Lebensfreude erfahren wollen. Die Teilnehmergebühr beträgt 20 € (vor Ort zu zahlen). Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis 9. April an: Barbara Moch, Wiesenstr. 10, 09419 Thum, Tel. 037297 4413.

Wann:       Samstag, den 16. April, 13.30–18 Uhr
Wo:           Gemeindezentrum, Chopinstraße 42

 

Sonntag, 17. April, 17 Uhr, St. Nikolaikirche
Gospelkonzert mit SomeSing Gospel

Der Gospelchor unserer Gemeinde „SomeSing Gospel“ lädt zu seinem diesjährigen Konzert in unsere St. Nikolaikirche ein.

Der Segen Gottes, die Jahres-losung 2016 und das Preisen Gottes sind Themen des neuen Programms.

Lassen Sie sich anstecken vom Puls der traditionellen und neuen Gospels und Spirituals!

Der Eintritt ist frei,
eine  Kollekte wird erbeten.

Band: Markus Ziller-Schmidt (git), Ingo Schreiter (bass),
Maik Schönherr (perc)

Leitung: Juliane Herzog

Gemeindebrief Bibel im Gespräch/Vätertreff

Im Monat März
Thema: Die Frage nach der Auferstehung

„Ich sehe was, was du nicht siehst“ – wer kennt nicht diese wunderbare Aufregung zum Beispiel beim Ostereiersuchen? Aber wie ein Toter zu neuem Leben erwacht, das sehen wir nicht. Oder will sehen gelernt sein? Müssen wir dazu vielleicht sogar die Augen schließen und die Ohren weit öffnen für die biblischen Zeugen? Was aber zeigen sie uns?

Wann:     Dienstag, den 15. März, 19–21 Uhr
Wo:         Gemeindezentrum Chopinstraße 42
Leitung:  Pfarrerin Kühme

Im Monat April
Thema: Himmelfahrt

„Im Grunde nimmt man jeden Tag von irgendetwas Abschied, ohne es zu wissen.“ (Lion Feuchtwanger). Abschiede bedeuten wohl Schmerz, aber nicht immer Leere und Verlust. So auch die Himmelfahrt Jesu, von der der Verfasser der Apostelgeschichte als einziger Zeuge des Neuen Testamentes schreibt und die wir gemeinsam lesen wollen.

Wann:     Dienstag, den 26. April, 19–21 Uhr
Wo:         Gemeindezentrum Chopinstraße 42
Leitung:  Pfarrerin Kühme

 Chemnitzer Vätertreff …
… weil Austausch uns wichtig ist

Der Chemnitzer Vätertreff bietet Begegnung für JederMann und lebt davon, dass Väter ihre Erfahrungen teilen.

Impulse, Thesen, Fragen und Gespräch zu folgenden Themen:

15. März  Was Hänschen nicht lernt … –
Erziehungsverantwortung und Lernmechanismen

12. April  Schatz, ich mach das schon –
Kompetenzgerangel mit der Liebsten

Wann:     Dienstag, 15. März und 12. April, 19.30 Uhr
Wo:         Gemeindezentrum Chopinstraße 42
Leitung:  Hartmut Günther und Björn Richter

Gemeindebrief Weltgebetstag der Frauen / Liturgische Nacht

Weltgebetstag der Frauen 2016
Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf

Im Jahr 2016 ist Kuba das Schwerpunktland des Weltgebetstags. Die bevölkerungsreichste Karibikinsel steht im Zentrum, wenn rund um den Erdball Weltgebetstag gefeiert wird.

Die Gottesdienstordnung „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“ haben über 20 kubanische Christinnen gemeinsam verfasst.

In diesem Jahr feiern wir den Weltgebetstag in unserer Gemeinde erstmalig an zwei Tagen:

Freitag, den 4. März 2016, 17 Uhr,
Gemeindehaus Chopinstraße 42

Ländervorstellung mit kulinarischen Kostproben des Landes

Sonntag, den 6. März 2016, 9.30 Uhr, St. Nikolaikirche
Gottesdienst zum Weltgebetstag mit Weltgebetstagsliturgie
und musikalischer Ausgestaltung durch den Gospelchor

Liturgische Nacht in der Bonhoeffer-KirchgemeindeThema: „Scheinwelten“ –
Gedanken zur Jahreslosung

 Nächtliche Gottesdienste haben eine jahrhundertelange Tradition, wurden aber erst in den letzten Jahren als Raum und Zeit für den Gottesdienst wiederentdeckt. Die Nacht symbolisiert wichtige Grunderfahrungen unseres Lebens, wie Angst, Einsamkeit und Schrecken. In der Nacht sind wir dem Unbewussten und dem, was im Lichte verborgen ist, ausgesetzt. Doch die Nacht steht auch für die Sehnsucht, Liebe, Ruhe und Frieden. So ist sie ein Teil der Schöpfung und nicht zuletzt ein Ort der Gottesbegegnung.

Pfarrer Jan Schober (D.-Bonhoeffer-Gemeinde)

Wann:  Samstag, 12. März 2016, 19.30 Uhr
Wo:      Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum Markersdorf
             Markersdorfer Straße 79

Gemeindebrief St. Nikolaifriedhof

Der segnende Engel

Wie einige andere Grabstätten wird auch das Erbbegräbnis Q4 (gleich neben der Kirche) von einer schönen alten Friedhofsplastik – dem segnenden Engel – geschmückt.

Die Begräbnisstätte wurde einst von Angehörigen der bekannten und in der Lithographen- und Druckbranche bedeutenden Chemnitzer Familie Gerstäcker erworben. Bilder von Mitgliedern dieser Familie finden sich heute im „Bildersaal Chemnitzer Geschichte“ des Schlossbergmuseums. Bis 1944 befand sich die Begräbnisstätte im Besitz der Familie Gerstäcker, dann wurde sie zusammen mit dem Engel weitervergeben.

Der Entwurf für den segnenden Engel stammt von Prof. H. Pohlmann. Als Material verwendete man Kupfer, einen Gipskern und eine Eisenarmierung, hergestellt wurde des Plastik in der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF).

Leider hat nun auch an diesem Stück Friedhofsgeschichte der Zahn der Zeit genagt. Um die schöne Skulptur erhalten zu können, benötigen wir finanzielle Unterstützung. Deshalb bitten wir herzlich um Ihre Spende für die Restaurierung, die im Pfarramt eingezahlt werden bzw. auf folgendes Konto überwiesen werden kann. Über jeden Beitrag sind wir dankbar.

Empfänger: Kassenverwaltung Chemnitz
IBAN: DE 06 3506 0190 1682 0090 94
Verwendungszweck: RT0611/Spende Friedhofsengel

Frühjahrsputz auf dem Friedhof

Der Frühling kommt, es sprießt an allen Ecken. Zeit also, auch auf dem Friedhof einen Frühjahrsputz anzugehen. Nachdem wir uns im vergangenen Jahr nach gemeinsamer Arbeit am Erscheinungsbild unseres Friedhofs erfreuen konnten, bitten wir auch in diesem Frühjahr alle Interessierten, durch gemeinsame Tätigkeit den Friedhof aus der Winterruhe zu wecken.

Wann:                   Sonnabend, den 16. April, 9–12 Uhr
Wo:                       Friedhof St. Nikolai, Michaelstraße 15
Ansprechpartner: Friedhofsmeister Tobias Kunze

Gemeindebrief Stolperstein zum Gedenken

Am 30. September 2015 wurden in unserer Stadt 25 Stolpersteine verlegt, die an Chemnitzer Opfer des NS-Regimes erinnern. Auf der Weststraße 73 wurde der Familie des Chemnitzer Rabbiners Mühlfelder gedacht.

Unsere Kirchgemeinde übernahm die Patenschaft für seine Ehefrau Gerda Mühlfelder.(siehe Gemeindebrief Juli–September 2015).
Die Verlegung der Stolpersteine umrahmten zwei junge Musiker mit Gitarrenklängen.

Pfarrerin Astrid Kühme sprach zu diesem Anlass ein Gebet:

Barmherziger Gott,

gegen das Vergessen erinnern wir uns heute an Menschen, die während der Nazizeit grausam misshandelt, in ihrer Würde verletzt und ermordet worden sind.

Hier vor dem Wohnhaus der Weststraße 73 soll ein Stolperstein an das Leben von Gerda Mühlfelder erinnern. Im hohen Alter von 90 Jahren wurde sie als Jüdin nach Theresienstadt deportiert und starb dort kurz darauf an Erschöpfung, Hunger und Krankheit am 19. Juli 1943. Wir können das unendliche Leid, das ihr und vielen anderen Menschen widerfahren ist, nur erahnen.

Barmherziger Gott, dein Wort des Friedens ist wie ein Stern, der die Dunkelheit erhellt. So bitten wir dich, verbinde uns untereinander, hilf uns, dass wir unsere Augen, Ohren und Herzen nicht verschließen, wenn Menschen heute aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihres Andersseins diskriminiert und an Leib und Seele verletzt werden. Mache uns stark, dass wir einander Vertrauen schenken und antisemitischen Äußerungen und Gewalttaten unter uns widerstehen.

Möge uns dieser Stolperstein und die vielen anderen in unserer Stadt helfen, dass wir wach und sensibel bleiben für die Not von Minderheiten und nach Wegen suchen, wie wir im Großen wie im Kleinen Frieden stiften. Dazu schenke uns deinen Frieden, dein Schalom. Amen.

Gisela Flämig

Gemeindebrief In eigener Sache

Anlässlich meines 10-jährigen Dienstjubiläums im November 2015 habe ich gegenüber dem KV einen Rückblick über meinen Dienst gegeben.

Wichtig ist es mir, für alle Unterstützung, die ich in den zurückliegenden Jahren durch die Kirchenvorstände und alle Mitarbeitenden erfahren habe, zu danken. Denn ich habe gelernt, dass wir bei aller Verschiedenheit nur im ehrlichen Miteinander Gemeinde Jesu sein können. Was wurde zusammen erreicht? Ich denke zum Beispiel an die Baumaßnahmen in der Chopinstraße 42, die Neubesetzung aller Mitarbeiterstellen (ausgenommen der Pfarramtsverwaltung), das 100-jährige Jubiläum St.-Thomas und das 200-jährige Friedhofsjubiläum, die Einführung der Filmabende „Kappitol“, die historischen Gedenkveranstaltungen auf dem St. Nikolaifriedhof, die gemeinsame Konfi-Arbeit mit St. Matthäus und – aktuell – die verschiedenen Projekte, um die Asylsuchenden in unserem Stadtteil willkommen zu heißen. Aber es galt auch schwierige Zeiten zu bestehen und die Aufgaben bleiben herausfordernd. Oft findet sich nicht gleich die passende Lösung, dann sind Geduld und Gottvertrauen mehr denn je gefragt und geboten.

Nun bin ich in einem Umfang zu 75% zum Dienst in unserer Gemeinde beauftragt und zu 25% für die Polizeiseelsorge in der Polizeidirektion Zwickau. Mit permanenten Überstunden war diese doppelte Stelle ohne Kinder gut zu leisten. In den letzten sechs Jahren hat sich mein Leben durch die Kinder sehr verändert. Ich bin froh und glücklich, dass Julius und Meret unser Familienleben so stark mitprägen und dass sich mein Beruf und Familie auf vielfältige Weise gut miteinander vereinen lassen. Aber ich merke auch, dass es immer schwieriger wird, ein gutes Gleichgewicht zwischen Beruf und Familie zu finden. Mir wurde von wohlmeinenden Personen zurückgemeldet, dass ich mehr auf mich achten soll.

Daher haben wir im KV gemeinsam überlegt, wie ich mit meinen Aufgaben umgehen kann, damit ich gesund und dienstfähig bleibe. Dabei wurde die Idee geboren, Prädikanten mehr Gelegenheit zu geben in unserer Kirche Gottesdienste zu feiern. So werden Sie künftig im Gottesdienstplan zweimal im Monat auch Prädikantinnen und Prädikanten sowie aktive Amtskollegen und Pfarrer/innen im Ruhestand sehen. Ich freue mich, dass auf diese Weise Laien eine stärkere Wertschätzung erfahren. Mir ist bewusst, dass ich nicht allen Erwartungen an mich gerecht werde (weder familiär noch in der Gemeinde), auch in Zukunft nicht, aber ich versichere Ihnen, dass ich gern als Ihre Pfarrerin in unserer Gemeinde wirke und mir ein offener und geschwisterlicher Umgang wichtig ist. In diesem Sinne freue ich mich jetzt schon auf weitere inspirierende Jahre miteinander.

Ihre Pfarrerin Astrid Kühme

Gemeindebrief Gemeinde unterwegs

Pfingstausflug ins Grüne –
unterwegs auf dem Jakobsweg 

Wir treffen uns am Pfingstmontag, dem 16. Mai um 9.50 Uhr am Gemeindehaus in der Chopinstraße 42. Um 10 Uhr startet unser Bus in Richtung Wasserschloss Klaffenbach. Dort beginnt eine kleine Wanderung entlang des Sächsischen Jakobsweges nach Adorf.

Nach ca. 2,5 km werden wir unser Ziel, die Adorfer Kirche, erreichen, in der wir 12 Uhr zu einer Pfingstandacht und einer Kirchenbesichtigung eingeladen sind.  Wer nicht mitwandern kann oder möchte, hat die Gelegenheit, mit unserem Bus direkt bis zur Adorfer Kirche zu fahren.

Mittagessen werden wir ab 13 Uhr im Gasthof Adorf, der sich unweit der Kirche befindet. Bitte geben Sie bei Anmeldung Ihre Speisewünsche ab:

Großer Salatteller mit Putenstreifen 6,50 €
Gulasch mit Rotkohl und Knödel 7,00 €
Rinderzunge mit Gemüse und Kartoffeln 8,50 €
Schnitzel mit Champignon, Gemüse und Pommes 8,00 €
Putensteak mit Schinken/Ananas/Käse, Gemüse, Kroketten 8,50 €
Gebackene Champignonköpfe mit Bratkartoffeln, Salat 7,80 €
Zanderfilet in Eihülle mit Broccoli und Kartoffeln 10,00 €

Im Anschluss fährt uns der Bus zur „Morgensonne“ Jahnsdorf. Dort wollen wir bei  hoffentlich gutem Pfingstwetter im Freien gemütlich Kaffeetrinken oder Eis essen. Unser Bus wird gegen 17 Uhr wieder am Gemeindehaus sein. Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 10. Mai im Pfarramt an.

In der Hoffnung auf einen schönen gemeinsamen Pfingstmontag grüßt Sie – auch im Namen von Steffen Mehnert, Rainer Franz und Jürgen Sieber –ganz herzlich Sigrid Schmidtke.

Gemeindebrief Aus dem Kirchenvorstand

Rüstzeit des Kirchenvorstandes

Vom 23. bis 24.1.2016 haben wir uns als Kirchenvorstand für ein Klausur-Wochenende Zeit genommen. Wie schon im vergangenen Jahr verbrachten wir dieses in der Heimvolkshochschule in Kohren-Sahlis.

Am Sonnabend schauten wir, unsere Gemeinde im Blick, auf das vergangene Jahr zurück. Außerdem nahmen wir die Themen für das angebrochene Jahr in den Blick und setzten dabei Schwerpunkte.

Diesen langen und arbeitsreichen Tag haben wir mit einem Nachtgebet und gemeinsamem Abendmahl in der Kapelle beendet. Am Sonntagvormittag begaben wir uns „Auf die Suche nach mehr“ und beschäftigten uns im Rahmen dieses Glaubenskurses mit (unserer) Taufe.

Gut gerüstet und gestärkt sind wir am Nachmittag wieder in Chemnitz angekommen.

Ricarda Köllner

 

Rüstzeit der Konfirmanden

Die Rüstzeit der Konfirmanden fand dieses Jahr in Rosenthal statt. Wir sind viel gewandert durch das Elbsandsteingebirge. Wir haben auch viel gelernt über das Thema „sich bekennen“. Allerdings haben wir auch erfahren, wie schwer es sein kann, sich zu bekennen, am Beispiel von Sophie und Hans Scholl. Wir waren auch in der Gedenkstätte Pirna Sonnenstein, wo so viel Schreckliches stattgefunden hat. Dennoch war das Gesamtpaket der Rüstzeit richtig spaßig, zum Teil auch durch die Faschingsfeier mit dem Thema Geschlechtertausch.

Hanna Borsos, Joseé Tauer
Foto: Konfis auf dem Papststein (Jörnjacob Möller)

Gemeindebrief Auf ein Wort in der Passionszeit

„Ein weites Herz haben – auch gegenüber mir selbst!“

Liebe Gemeinde,

was kann es heißen, ein weites Herz zu haben? Neulich lasen wir im Bibelgespräch das Gleichnis vom „barmherzigen Samariter“. Die Botschaft leuchtet ein: Liebe zeigt sich darin, dass ich ein mitfühlendes Herz für die Not des Anderen zeige und ich zu handeln beginne. Als der Samariter auf seinem Weg nach Jericho den Geschlagenen sah, „da jammerte er ihn“. Der Reisende kniete nieder und verband die Wunden und brachte den Verletzten in eine Herberge und organisierte nachhaltige Hilfe. (Lk 10,25–36)

Nach einer Weile tauchte im Gespräch die Frage auf: Was aber, wenn ich entdecke, dass der Geschlagene am Wegesrand, der Ärmste aller Bettler, der Frechste aller Beleidiger, ja der Feind selber in mir ist, was dann? Nach Außen bin ich für andere da und hilfsbereit und bin doch selbst nicht weniger auf Zuwendung und Mitgefühl angewiesen.

Nicht zufälligerweise endet das Doppelgebot der Liebe mit dem Vers: wie dich selbst: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Lk 10,27). Was so einfach klingt, das kann eben das Schwerste im Leben sein: Sich selbst anzunehmen wie man ist, stark und schwach zugleich, das Leben zu lieben, so wie es nun einmal ist, mit all seinen Schrammen und Brüchen, Enttäuschungen und Verletzungen. Wie antwortete Jesus dem Schriftgelehrten: „Tu das, dann wirst Du leben!“ (Lk 10,28). Nicht dem Schmerz und der Scham das letzte Wort überlassen, sondern dem, der Anfang und Ziel unseres Lebens ist, der sein Angesicht leuchten lässt über uns. Aus tiefstem Herzen „Ja“ zu meinem Leben zu sagen, das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern es ist die Antwort darauf, dass Gott zuerst ein großes Herz hatte, als „er meine Nieren bereitete und mich im Mutterleib gebildet hat“ (Psalm 139,13), und dessen Sohn Unendliches erlitten hat bis in den Tod hinein, damit keine und keiner aus seiner großen Liebe fällt.

Das Motto der diesjährigen Fastenaktion „Großes Herz! Sieben Wochen ohne Enge!“ lädt uns zwischen Aschermittwoch und Auferstehungsfeier ein, unser Herz weit zu machen für Gott, für den und die Andere/n und auch für mich selbst.

Ihre Pfarrerin Astrid Kühme

Gemeindebrief Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern

Palmsonntag, 20. März, 9.30 Uhr
Familiengottesdienst

Am Palmsonntag laden wir zum Familiengottesdienst in die St. Nikolaikirche ein. Er wird durch Spatzenchor, Kurrende und Gospelchor musikalisch ausgestaltet.

Gründonnerstag, 24. März, 19.00 Uhr
Gottesdienst mit Tischabendmahl

Im Angesicht des Todes feiert Jesus mit seinen Jüngern das Heilige Abendmahl. Diese Tischgemeinschaft war ein Abschied mit dem Versprechen auf ein Wiedersehen. Beides bedenken und feiern wir: die Erinnerung an Jesus und die Hoffnung auf ein Wiedersehen. „Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr“ (Psalm 111,4)

Karfreitag, 25. März, 14.00 Uhr
Feier zur Sterbestunde Jesu

„Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen.“
(Jesaja 53,4)

Jesus starb für uns am Kreuz und nahm unsere Sünden auf sich. Am Karfreitag vergegenwärtigen wir uns die Passionsgeschichte mit Jesu Tod in Predigt, Lesungen, Gemeindeliedern und den Chorsätzen der Kantorei.

Ostersonntag, 27. März, 9.30 Uhr
Musikalischer Festgottesdienst

„Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“ Mit diesem Osterjubel grüßen sich Christinnen und Christen seit alters her. In der Freude über den Sieg des Lebens über den Tod feiern wir gemeinsam das Osterfest, zu dem wir Sie alle herzlich einladen.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Osterfrühstück eingeladen. Es wäre schön, wenn Sie etwas für das Buffet mitbringen. Herzlichen Dank!

 

Gemeindebrief Fürbitten

Fürbitten

 

Getauft wurde am 20. März:

Almut Sommerfeld

 

Getraut wurden am 9. April:

Herr Frank Klaus und
Frau Heike Klaus geb. Schneider

 

Wir denken an die Verstorbenen:

Herr Gerhard Böhme, 86 Jahre
Herr Jürgen Flämig, 74 Jahre

Meine Stärke und mein Lied ist der Herr,
er ist für mich zum Retter geworden.
Exodus 15,2
Monatsspruch Juni 2016

Gemeindebrief Gedenkveranstaltung

Gedenkveranstaltung
am Sonntag, den 3. Juli, 11 Uhr

zur Ehrung von San.-Rat Dr. med. Adolf Lipp

Am 17. Juni ist der 50. Todestag von Dr. Adolf Lipp, der 1966 auf unserem Friedhof St. Nikolai beigesetzt wurde.

Adolf Lipp entstammte einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Oberfranken. Nach seinem Medizinstudium in München kam er 1920 nach Chemnitz und ließ sich in den darauf folgenden Jahren als Facharzt nieder. Im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht wurde Adolf Lipp im November 1938 verhaftet und nach der Schutzhaft getrennt von seiner Ehefrau in einem s. g. „Judenhaus“ zwangsuntergebracht. Er musste körperlich schwere Zwangsarbeit verrichten, welche zu einer Schwerbeschädigung führte. Außerdem war er für die medizinische Betreuung aller verbliebenen Juden zuständig. Nach Kriegsende stellte er sich ehrenamtlich für die soziale Betreuung der Opfer der Rassengesetze zur Verfügung. Aufgrund seiner Verdienste um das städtische Gesundheitswesen wurde er 1961 durch den Rat der Stadt Karl-Marx-Stadt zum Sanitätsrat ernannt.

Anlässlich seines 50. Todestages wollen wir Dr. med. Lipp in einer Gedenkveranstaltung am 3. Juli im Anschluss an den Gottesdienst ehren.

Gemeindebrief Kunst in der Kirche

VERZAUBERT
hast Du mich meine Schwester Braut

In seinem Buch „Königin und wilde Frau“ stellt der Benediktinermönch Anselm Grün mit verschiedenen biblischen Frauenfiguren eine Vielzahl der Facetten der Weiblichkeit dar. Diese uralten Geschichten erzählen von Lebenskraft, Mut, Weisheit, Liebe, Leidenschaft genauso wie von Schicksalsschlägen, Enttäuschung, Trauer, Resignation. Sie erzählen, wie Frauen die Lebensaufgaben, vor die sie gestellt wurden, mit Hilfe Ihrer besonderen weiblichen Stärken, wie Mütterlichkeit, Gerechtigkeitssinn, Naturverständnis, Weisheit, Milde, innere Stärke gemeistert haben und zeigen, dass es damals genauso wichtig für Frauen war ihre Weiblichkeit zuzulassen wie heute.

Die Malerin Emmen Hohenstein haben diese Geschichten begeistert und angeregt. Ihre Empfindung für den charakteristischen Ausdruck einiger dieser Frauen hat sie bildhaft ausgedrückt. Im ersten Teil der Ausstellung wird dieser Zyklus vorgestellt: beispielsweise Miriam die Tanzende, Eva die Mutter, Esther die Königin, Maria Magdalena die Liebende.

Um beim Malen eine mentale und geistige Freiheit zu erlangen, wählt die Chemnitzer Architektin Elke Keller als Malerin den Namen Emmen Hohenstein. Ihre große Liebe gilt den Bergen. Seit vielen Jahren folgt sie den Spuren ihrer großen Malervorbilder Ferdinand Hodler und Edvard Harrison Compton in die Alpenlandschaft, um zu sehen, zu fotografieren und zu malen. Derzeit bereit die Malerin eine Ausstellung mit Berglandschaften vor. In ihren Bildern geht es um Stimmungen, Strukturen, Bergformationen. Einige dieser Bergbilder zeigt sie in einem zweiten Ausstellungsteil.

Ausstellungseröffnung:
Sonntag, den 29. Mai um 11 Uhr in der St. Nikolaikirche

Die Ausstellung ist bis 30. September zu sehen: sonntags nach dem Gottesdienst und während der Sprechzeiten des Friedhofsmeisters: montags, donnerstags, freitags von 9–13 Uhr und dienstags von 14–16 Uhr, Telefon 0371 304685 oder 0174 4050792.

Gemeindebrief Bibel im Gespräch - Vätertreff

Im Monat Mai
Sie wurden alle erfüllt vom Heiligen Geist: Pfingsten

„Sie wurden alle erfüllt vom Heiligen Geist und fingen an zu predigen in fremden Sprachen“, so beschreibt Lukas in der Apostelgeschichte das Pfingstereignis. Himmelsbrausen und Feuerzungen illustrieren das Wirken des Heiligen Geistes, der ein Sprachwunder bewirkt und der Gemeinde einen frischen Wind und Tausende neuer Mitglieder zuführt.

Wann:     Dienstag, den 17. Mai, 19–21 Uhr
Wo:         Gemeindezentrum Chopinstraße 42
Leitung:  Pfarrerin Kühme

Im Monat Juni
Steh auf! Sei ein lebendiger Mensch!
Johannes 5,1–19

Jesus heilt einen Gelähmten am Sabbat. Am Vorabend des ersten Sabbats heißt es, „sah Gott an alles, was er gemacht hatte: Es war sehr gut“ (Genesis 1,31). Im Andenken daran soll der Mensch am Sabbat die Welt betrachten, wie Gott sie sieht. Jesus sieht auch, was noch nicht gut ist. Er übersieht nicht, das noch viele Menschen leiden, so wie diese Gelähmten am Teich Betesda.

Wann:     Dienstag, den 28. Juni, 19–21 Uhr
Wo:         Gemeindezentrum Chopinstraße 42
Leitung:  Pfarrerin Kühme

Chemnitzer Vätertreff …
… weil Austausch uns wichtig ist

Der Chemnitzer Vätertreff bietet Begegnung für JederMann und lebt davon, dass Väter ihre Erfahrungen teilen.

Impulse, Thesen, Fragen und Gespräch
zu folgenden Themen:

10. Mai     Wenn‘s nicht funktioniert –
Vatersein in getrennten Partnerbeziehungen
14. Juni    Glaubensväter – Mit den Kindern Glauben leben

Wann:      Dienstag, 10. Mai und 14. Juni, 19.30 Uhr
Wo:          Gemeindezentrum Chopinstraße 42
Leitung:   Hartmut Günther und Björn Richter

Gemeindebrief Besondere Gottesdienst im Juni

Parkgottesdienst mit Posaunenchor
SenVital, Deubners Weg 12
Sonntag, 12. Juni, 10.00 Uhr

Auf historischem Boden laden wir wieder zum Parkgottesdienst auf den Niklasberg ein. Hier, wo die Ursprünge unserer Gemeinde bis ins 12. Jahrhundert reichen, wollen wir gemeinsam mit den Gästen der Seniorenresidenz unter freiem Himmel den Gottesdienst feiern.

Musikalisch wird der Gottesdienst durch den Posaunen-chor unserer Kirchgemeinde ausgestaltet. Nachwuchsbläser sind im Posaunenchor jederzeit herzlich willkommen!

 

Johannisandacht mit Posaunen
St. Nikolaifriedhof
Freitag, 24. Juni, 18 Uhr

Johannes der Täufer, an dessen Geburtstag wir uns am 24. Juni traditionell erinnern, hat auf Jesus hingewiesen und bezeugt: „Jesus muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“ (Joh. 3,30). Mitten in der Vergänglichkeit des Lebens weist Johannes auf den hin, der „mitten im kalten Winter wohl zu der halben Nacht“ erscheinen wird, auf Christus, der Licht in unser Leben bringt, denn er hat die Dunkelheit des Todes überwunden. Darum feiern wir gemeinsam mit den Bläsern diese Andacht auf unserem Friedhof als einem Ort der Hoffnung und Auferstehung.

Historische Friedhofsführungen

Seit Jahren bereits zu einer schönen Tradition geworden, laden wir auch dieses Jahr wieder alle Interessierten zu historischen Führungen über unseren geschichtsträchtigen Friedhof ein.


Wann:
       Samstag, 21. Mai, 17 Uhr
Freitag, 24. Juni, 19 Uhr
Wo:           St. Nikolaifriedhof, Treff vor Kirche
Dauer:       ca. 1,5 bis 2 Stunden
Leitung:     Ursula Kutscha

Gemeindebrief Besondere Gottesdienst im Mai

Familiengottesdienst im Grünen
5. Mai, 10 Uhr

Auch in diesem Jahr laden wir wieder sehr herzlich zum Familiengottesdienst im Grünen am Himmelfahrtstag, dem 5. Mai, um 10 Uhr, in den Park der Opfer des Faschismus, neben der Jugendkirche St. Johannis ein.

Wir feiern diesen Gottesdienst mit Bläsern und Musik, Aktionen für Kinder, Luftballonsteigen und mehr. Anschließend gibt es Kaffee, Tee und Bratwurst an der Johannis-kirche.

Bei schlechtem Wetter nimmt uns die Kirche auf. Es laden ein die Innenstadtgemeinden in Chemnitz.

Pfingstgottesdienst mit Konfirmation
15. Mai, 9.30 Uhr

Am Pfingstsonntag, dem 15. Mai findet um 9.30 Uhr der Festgottesdienst anlässlich der Konfirmation statt. In diesem Gottesdienst wird Hans Kienapfel aus unserer Gemeinde konfirmiert. Der Posaunenchor wird den Gottesdienst musikalisch bereichern.

Gottesdienst zum Taufgedächtnis
22. Mai, 9.30 Uhr

Martin Luther hat den Glauben als ein „tägliches Kriechen aus der Taufe“ beschrieben und bekanntlich, wenn er in großer Not war, „Ich bin getauft“, vor sich auf den Tisch  geschrieben. Es ist gut, wenn wir der Taufe und ihrer Bedeutung immer wieder bewusst gedenken. Denn in der Taufe wird jeder einzelnen Person das uneingeschränkte „Ja“ der Liebe Gottes einmalig und leibhaftig zugesprochen.

Um den Taufstein versammelt, kann sich jede und jeder als sichtbares Zeichen der unauflöslichen Verbundenheit mit Gott in Christus ein Kreuz auf die Handinnenfläche zeichnen lassen. Auch Nichtgetaufte sind herzlich willkommen, nach vorn zu kommen. Sie erhalten ebenso ein Segenswort.

Gemeindebrief Sprachhelferprojekt - Hilfe für neue Nachbarn

Sprachhelfer-Projekt unserer Kirchgemeinde
für den Chemnitzer Friedenspreis nominiert

Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg. Friede ist eine Tugend,
eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.
Baruch de Spinoza

Seit 12 Jahren werden jährlich Menschen, die sich in besonderer Weise in Chemnitz für den Frieden einsetzen, mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet, In diesem Jahr gehörte zu den 24 Nominierten auch das Sprachhelfer-Projekt unserer Kirchgemeinde.

Ausgezeichnet wurde der Chemnitzer Willkommensdienst (CWD), der seit September Flüchtlinge nachts am Bahnhof empfängt und in die Unterkünfte bringt. Auch das „Kompott“ an der Leipziger Straße, ein alternatives Wohnprojekt, das unter anderem einen Umsonst-Laden für Kleidung organisiert, der Verein „Freifunk“, der Internet für alle zur Verfügung stellt, sowie eine Familie, die Kunstprojekte mit deutschen und neu-angekommenen Kindern durchführt, wurden mit Preisen bedacht. Verliehen wird der Chemnitzer Friedenspreis alljährlich vom Bürgerverein „Für Chemnitz“ am Vorabend des Chemnitzer Friedenstages.
Coretta Storz

 

Aufruf an die Gemeinde

Am 7. April tauschten sich die Sprachhelfer und Sozialarbeiter aus den Einrichtungen der Asylbewerberunterkünfte in der Lützowstraße 26 und 32 aus, um über nachhaltige Hilfe für Asylbewerber in Kappel nachzudenken. Viele Flüchtlingsfamilien sind inzwischen dezentral in Wohnungen in unserem Gemeindegebiet untergebracht.

So wenden wir uns mit einer Bitte an Sie: Bemerken Sie, dass jemand in Ihrer Nachbarschaft neu ein-gezogen ist, Hilfe braucht bzw. für den eines unserer Angebote (Sprachkurs oder Kindertreff) interessant sein könnte, wenden Sie sich bitte an Pfarrerin Kühme bzw. an das Pfarramt!

Gemeindebrief Aus dem Kirchenvorstand

Wir begrüßen herzlich zwei neue Mitarbeiter:


KMD i. R. Günther Reinhold

Liebe Kirchgemeinde St.-Nikolai-Thomas!

Vielleicht haben Sie mich schon einmal in Ihrer Kirche gesehen, wenn ich vertretungsweise bei Gottes-diensten die Orgel gespielt habe. Ich heiße Günther Reinhold. Von 1980 bis 2003 war ich als Kantor und Organist an der Schloßkirche tätig und zugleich als Kirchenmusikdirektor für die Ephorie Chemnitz II, später auch für den zusammengelegten Kirchenbezirk Chemnitz zuständig.

Als mich Frau Kühme vor einiger Zeit fragte, ob ich für eine begrenzte Zeit zur Entlastung von Frau Herzog die Kantoreiproben in Ihrer Gemeinde übernehmen könnte, habe ich gern zugesagt. Ich freue mich auf die Zeit in Ihrer Gemeinde!

KMD i. R. Günther Reinhold


Maik Kononow

Mein Name ist Maik Kononow und ich bin 30 Jahre alt. Da ich gerne in der Natur arbeite, habe ich den Beruf Gärtner bei der Stadtverwaltung Chemnitz erlernt. Es ist mir eine Freude, meine Arbeit auf dem ältesten Stadtfriedhof St. Nikolai anzutreten.
Maik Kononow

Herr Kononow wird als Saisonkraft vom 1.5. bis 31.10.2016 auf dem St. Nikolaifriedhof die Friedhofs-mitarbeiter bei der Pflege der Gräber unterstützen.

 

Weitere Informationen

  1. Juliane Herzog hat den Kirchenvorstand gebeten, ihren derzeitigen Stellenumfang von 75% zu reduzieren, um Beruf und Familie besser in Einklang bringen zu können. Vom 1.5.2016–30.4.2017 ist Frau Herzog im Rahmen von 50% in der Gemeinde beschäftigt. Die Leitung des Kirchenchores übernimmt dankenswerter Weise KMD i. R. Reinhold. Außerdem werden zweimal monatlich Gastorganisten den Gottesdienst musikalisch ausgestalten.
  2. Kirchgeldbriefe werden in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen des Meldewesens erst Ende Juni versendet.
  3. Die Gottesdienstkollekten am 1. und 8. Mai sind für die Straßensammlung des Diakonischen Werkes zugunsten der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle der Stadtmission Chemnitz bestimmt.

Gemeindebrief Gemeinde unterwegs

Pfingstausflug ins Grüne –
unterwegs auf dem Jakobsweg 

Wir treffen uns am Pfingstmontag, dem 16. Mai um 9.50 Uhr am Gemeindehaus in der Chopinstraße 42. Um 10 Uhr startet unser Bus in Richtung Wasserschloss Klaffenbach. Dort beginnt eine kleine Wanderung entlang des Sächsischen Jakobsweges nach Adorf.

Nach ca. 2,5 km werden wir unser Ziel, die Adorfer Kirche, erreichen, in der wir 12 Uhr zu einer Pfingstandacht und einer Kirchenbesichtigung eingeladen sind.  Wer nicht mitwandern kann oder möchte, hat die Gelegenheit, mit unserem Bus direkt bis zur Adorfer Kirche zu fahren.

Mittagessen werden wir ab 13 Uhr im Gasthof Adorf, der sich unweit der Kirche befindet. Bitte geben Sie bei Anmeldung Ihre Speisewünsche ab:

Großer Salatteller mit Putenstreifen 6,50 €
Gulasch mit Rotkohl und Knödel 7,00 €
Rinderzunge mit Gemüse und Kartoffeln 8,50 €
Schnitzel mit Champignon, Gemüse und Pommes 8,00 €
Putensteak mit Schinken/Ananas/Käse, Gemüse, Kroketten 8,50 €
Gebackene Champignonköpfe mit Bratkartoffeln, Salat 7,80 €
Zanderfilet in Eihülle mit Broccoli und Kartoffeln 10,00 €

Im Anschluss fährt uns der Bus zur „Morgensonne“ Jahnsdorf. Dort wollen wir bei  hoffentlich gutem Pfingstwetter im Freien gemütlich Kaffeetrinken oder Eis essen. Unser Bus wird gegen 17 Uhr wieder am Gemeindehaus sein. Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 10. Mai im Pfarramt an.

In der Hoffnung auf einen schönen gemeinsamen Pfingstmontag grüßt Sie – auch im Namen von Steffen Mehnert, Rainer Franz und Jürgen Sieber –ganz herzlich Sigrid Schmidtke.

Gemeindebrief Auf ein Wort – Pfingstausflug

Liebe Gemeinde,

endlich Frühling. Erstes sattes Grün. Ein laues Lüftchen streichelt die Wiese. Spitze Grashalme drängeln um die Wette. Goldgelber Löwenzahn schiebt seine Blütenschirme ins Licht. Das tut gut. Sich diesen Anblick gefallen lassen, tief durchatmen, genießen. Wir haben Monate auf diesen herrlichen Moment gewartet. Dem Wintergrau folgt das Frühlingsgrün. Der schweren und ernsten Passionszeit folgt die Oster- und Pfingstzeit in unserem Kirchenjahr. Jetzt ist Zeit für Jubel und Dank. Gott hat das Dunkel des Todes besiegt und in der Auferstehung neues Leben und neue Hoffnung ans Licht gebracht. Dieses Wunder wollen wir zusammen feiern, die Gottesdienste – jeder davon ist ein kleines Auferstehungsfest – laden Sie dazu ein.

Besonders möchte ich Sie zu dem diesjährigen Gemeindeausflug am Pfingstmontag einladen. Das Vorbereitungsteam hat ein Programm zusammengestellt, das sowohl die Bedürfnisse von Kindern als auch die von älteren Gemeindegliedern berücksichtigt. Ein kleines Stück des Jakobsweges, von Klaffenbach nach Adorf, kann zusammen erwandert werden, ganz im Sinne von Paul Gerhardt: „Geh aus mein Herz und suche Freud.“ Für diejenigen, die nicht so gut zu Fuß sind, steht ein Bus bereit, der diese Strecke abfährt. Die Kirche in Adorf ist unser gemeinsames Ziel. Hier wollen wir singen, beten und Gott loben für alles Schöne und Wunderbare, was wir im Leben erfahren. Denn an Pfingsten erinnern wir uns daran, dass Gott uns durch die Kraft seines Geistes gegenwärtig ist, der uns zu einer Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern verbindet, der uns in Zeiten persönlicher Niederlagen und Durststrecken wie eine Mutter tröstet und uns neue Wege eröffnet.

Jedes leuchtende Maiengrün mag uns an diese Lebenskraft Gottes erinnern. Diese bezeugt auch der Spruch für den Monat Juni: „Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden.“ Exodus 15,2.

Ich freue mich darauf, Sie auf dem Pfingstausflug zu treffen. Start ist am Pfingstmontag um 10 Uhr am Gemeindehaus. Näheres auf Seite 4.

Ihre Pfarrerin Astrid Kühme

Gemeindebrief Gemeinde erleben für Jung und Alt

Mach mit beim Singspiel „Der verlorene Sohn“!

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist eine der bekanntesten Geschichten der Bibel. Zum Gemeindefest wollen wir die Geschichte als Singspiel lebendig werden lassen. Komm dazu und mach mit:

· Kinder der 2.–7. Klasse
· Proben: mittwochs 15.30–16.30 Uhr im Gemeindezentrum Chopinstr. 42
· 1. Probe am 27. April, der Einstieg ist auch noch am 4. Mai möglich

Gemeindefest am 19. Juni, 10–15 Uhr

In diesem Jahr beginnt unser Gemeindefest schon am Vormittag. Bereits um 10 Uhr beginnt der Musicalgottesdienst in der Kirche. Die Kurrendekinder werden das Gleichnis vom verlorenen Sohn als Singspiel aufführen.

Nach dem Gottesdienst treffen wir uns im Pfarrgarten zum Mittag-essen. Im Anschluss daran laden verschiedene Stationen zu Spiel und Austausch ein. Bei Kaffee und Kuchen klingt unser Gemeindefest gegen 15 Uhr aus.

Es wäre schön, wenn wir das Aufräumen wie im letzten Jahr gestalten, nach dem Motto: Viele helfende Hände – ein schnelles Ende!

Damit das Fest gelingt, benötigen wir Ihre Hilfe!

Möchten Sie mit einem künstlerischen Beitrag, einem Spiel, Basteln etc. unser Fest bereichern? Wollen Sie zum Gelingen des Kuchenbuffets beitragen? Oder stellen Sie sich als Helfer/in (Auf- und Abbau; Küchendienst) zur Verfügung?

Dann geben Sie uns bitte bis zum 10. Juni im Pfarramt Bescheid. Vielen Dank.

Gemeindebrief Juli/ August/ September 2016

Gott spricht: Ich will euch trösten,
wie einen seine Mutter tröstet.
Jesaja 66,13 (Jahreslosung)